Monday, October 17, 2005

Arch Linux

Ich hab am Wochenende mein Notebook frisch aufgesetzt. Dabei habe ich mich fuer eine neue Linux Distribution namens "Arch Linux" entschieden.

Da mir bei Slackware a zu wenige Pakete im offiziellen Package Tree vorhanden waren und ich, als ich es installiert hatte noch nicht so tierisch den Durchblick hatte, war ne Menge Muell von selbst kompiliertten und ungenutzten Paketen im System und auch die Partitionierung war nicht optimal. (Keine extra /home Partition, Win und fat32 Partitonen zu gross usw.)

Nunja Arch wurde mir von einem ehemaligen Slackware User empfohlen (Danke Steffen aka bert2002). Nachdem ich ein Berichte gelesen hatte, hab ich mich dazu entschieden es zu installieren.

Arch kombiniert in einer originellen Distribution die besten Eigenschaften anderer Systeme zu einem kohärenten Ganzen: Von Slackware die einfache Systeminitialisierung, von Debian die Paketverwaltung, von Gentoo das Build-System.

Zugegeben, die Installation macht Arbeit. Lohn der Mühe ist ein stabiles und schnelles System, das man versteht und mit dem zu Arbeiten Spaß macht.


So war es auch. Hier moechte ich anmerken, dass ich keinem Anfaenger zu Arch rate.
Man sollte wissen wie eine /etc/fstab auszusehen hat und wie das Filesystem aufgebaut ist. Man sollte zudem mit (c)fdsik umgehen koennen und wissen wie das System partitioniert und formatiert wird. Naja kurz: Man sollte schon Erfahrung in Sachen Shell und Linux haben und wissen wo die Configs liegen und wie man sie editiert.

Nach kurzem testen ist mir aufgefallen, dass sich das System verdammt schnell "anfuehlt". Der mitgelieferte Kernel scheint brauchbar zu sein, aber mir ist negativ aufgefallen, dass keine kernel Sourcen installiert wurden.

Nachtrag:

Nachdem ich x.org und fluxbox als Window Manger istalliert habe und das Wlan funktionert (auf Anfrage werde ich das WLAN Script zur Konfiguration, das ich geschrieben habe auch weitergeben), konnte ich das System richig testen. Das Paketmanagement ist genial und die Pakete, die ich benoetige sind fast alle vorhanden. Nachdem der Xserver lief, is mir erstmal aufgefallen wie schnell das system ist.
Naja wenn ich mal Zeit habe werde ich vielleicht initNG installieren und die Boot-Zeit auf 20 Sekunden oder so verkuerzen :)

Ansonsten ist das System mit uebersichtlichen Start Scripts schoen konfigurierbar und auch die integration eigener Scripts geht schnell von der Hand.

Links:

Distrowatch

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